Tierschutzverein München e.V.
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35 Tiere - Seite   [1] von [1]  
Agaporniden (Unzertrennliche Lovebird)
Name: agapein = liebend (gr)
Agaporniden sind Schwarmvögel, sie sind daher auf keinen Fall einzeln, sondern zu einem oder mehreren Paaren zu halten. Es gibt insgesamt 9 Arten
Agaporniden sind in der Partnerwahl wählerisch. Die beste Zusammenstellung, die friedliches Zusammenleben garantiert, ist die Haltung verschieden geschlechtlicher Tiere. Hat sich einmal ein Pärchen gefunden, so besteht die Paarbindung ein Leben lang, die Tiere werden unzertrennlich. Allein die Anwesenheit des Partners bedeutet den Tieren alles. Auch als Pärchen können Agaporniden zahm werden, jedoch kann der Mensch nie den Vogelpartner ersetzen
 
Herkunft Afrika
Grösse ca. 15cm
Gewicht ca. 45g
Lebenserwartung 20 Jahre
Gelege Bruthöhle 2-6 Eier
Brutdauer 21 Tage
Nestlingszeit 5 Wochen
Amazone
Die Heimat der wildlebenden Amazonen - Papageien ist Mittel– und Südamerika. Dort leben sie in Einehe in großen Schwärmen. Es gibt 25 Arten ihrer Gattung. Zu den bekanntesten Arten gehören Blaustirnamazone, Venezuelaamazone, und die Gelbstirnamazone. Sie sind auf keinen Fall einzeln zu halten und benötigen eine Voliere, die ihnen genügend Bewegungsfreiheit ermöglicht.
 
Herkunft Mittel– und Südamerika, Karibik
Lebensraum Berg– und Nebelwälder bis 2600 m
Größe ca. 25 -35 cm
Gewicht ca. 350-450g
Lebenserwartung 70 Jahre
Gelege Bruthöhle 2-4 Eier
Brutdauer 28 Tage
Nestlingszeit 21 Tage
Geschlechtsreife 3 Jahre
 
Antennenharnischwels (Ancistrus dolichopterus)
Die männliche Fische tragen ein "Geweih". Antennenharnischwelse sind Haftleicher. Die männlichen Fische bewachen das Gelege. Antennenwels ist der beste Algenvertilger im Becken. Er ist jedoch nachtaktiv und hält sich tagsüber in seinem Versteck auf.
 
Herkunft Südamerika. Es handelt sich um Hybriden aus verschiedenen Arten, die erst im Aquarium entstanden sind. Die genaue Herkunft dieser Art lässt sich nicht mehr rekonstruieren
Lebensraum Süsswasser
Größe bis zu 14 cm
Beckengröße ab 100 Liter
Lebenserwartung 19 Jahre
Wassertemperatur 18 bis 30 Grad
Chinchilla (Chinchilla lanigeria)
Foto Thomas Brodmann
Dämmerungs- und Nachtaktiv, lieben die Geselligkeit
 
Herkunft Küstengebiete von Nord- und Mittelchile, Andenhochland
Lebensraum Lebt gesellig in Felsspalten und Höhlen in bis zu 3000 m Höhe
Größe 24 bis 28 cm
Gewicht männliche Tiere ca. 580 Gramm, weibliche Tiere bis ca. 630 Gramm
Lebenserwartung 18 bis 22 Jahre
Wurfgröße 1 bis 4 Junge
Tragezeit 105 Tage
Geschlechtsreife mit 4 bis 5 Monaten
 
Degu (Octodon degus)
Der Degu ist eine Nagetierart aus der Gattung der Strauchratten innerhalb der Familie der Trugratten. In jüngerer Zeit ist er auch in Europa als Heimtier beliebt geworden.
 
Herkunft Chile, Hochgebirge der Anden, auch Küstengebiete
Lebensraum bis 1200 m Höhe in kleinen Familien, bestehend aus 1 Männchen und 3 Weibchen, in Kolonien bis zu 200 Tieren, bevorzugen offenes buschiges Gelände
Verhalten Degus leben sehr sozial und gesellig, durchwühlen Hügel mit verzweigten Gängen und graben Futter- und Schlafkammern
Größe mit Kopf und Körper ca 15 cm
Gewicht 180 bis 300 g, Geburtsgewicht: 14 bis 20 g
Lebenserwartung 4 bis 5 Jahre / in der freien Natur: 1 bis 3 Jahre
Geschlechtsreife w: ab 6 Wochen, m: ab 3 Monate
Tragezeit 87 bis 93 Tage
Säugezeit 4 - 5 Wochen
Wurfgröße 1 bis 10 ( in der Regel 5) Nestlinge kommen mit Fellwuchs zur Welt (Meerschweinchen ähnlich)
Farbmaus (mus musculus)
Foto Thomas Brodmann
Mäuse sind äußerst gesellige, unternehmungslustige und neugierige Nager
 
Herkunft durch Zucht abgeleitet von der Hausmaus
Lebensraum globale Vorkommen, lebt in Großfamilien und größeren Rudeln
Verhalten überwiegend nachts, aber auch tagsüber aktiv mit Ruhepausen. Revierverhalten bei Männchen, Weibchen sind jedoch sehr verträglich untereinander (gemeinsame Nestlingspflege)
Geschlechtsreife ab 4 Wochen bis 3 Monate
Größe 6 - 10 cm
Tragezeit 21 - 23 Tage
Wurfgröße 1. Wurf: 1 - 5 Junge / 2. Wurf: 15 - 22 Junge. Nestlinge sind bei Geburt nackt und blind.
Lebenserwartung 2 - 3 Jahre
 
Farbratten (Rattus novegicus domesticus)
Ratten sind , intelligente und lernfreudige, sehr verspielte und neugierige Tiere, die schnell zahm und anhänglich werden. Sie brauchen ein geräumiges Heim mit vielen Spiel- und Klettermöglichkeiten. Sie sollen mindestens zu zweit gehalten werden.
 
Herkunft und Vorkommen Stammt von der Wanderratte ab, vermutlich im 18. Jahrhundert von Asien nach Europa eingewandert. Verwandt ist sie mit der seltenen Hausratte (steht unter Artenschutz)
Lebensraum Ratten schlafen in Nestern, die sie aus gesammeltem, geeignetem Material ausbauen
Verhalten Dämmerungsaktiv, sehr sozial, leben in Familien und Gruppen, gemeinsame Brutpflege (Weibchen)
Gewicht bis zu 600 g
Größe 18 - 22 cm
Geschlechtsreife 45 Tage
Tragzeit 22 Tage, Wiederaufnahme Paarungsbereitschaft ca. 24 Stunden danach
Brutgöße ca 6 - 14 Junge
Lebenserwartung 2 - 3 Jahre (selten bis 5 Jahre)
Feldhase (Lepus europaeus)
Der Feldhase ist das Tier des Jahres 2001. Aufgrund seines ausgeprägten Fortpflanzungstriebs ist der Hase auch zum Symbol des Osterfestes geworden, dessen Bräuche angeblich zum Teil von heidnischen Fruchtbarkeitskulten herstammen. Auf der Flucht erreicht er Geschwindigkeiten von etwa 50 km/h bis 70 km/h
 
Vorkommen bebaute Steppengebiete in Europa und Westasien (Türkei, Irak, Iran) sowie Nordafrika . Man findet ihn auch in Wäldern und in den Alpen
Lebensraum Feld und Flur
Größe Länge: 40 - 76 cm
Gewicht 6 kg
Verhalten Wildtier,dämmerungsaktiver Einzelgänger, kurzzeitig auch paarweise, standorttreu
Lebenserwartung 12 Jahre
Geschlechtsreife 1 Jahr, jedoch bereits ab 12 Tagen nach Geburt deckbereit
Tragzeit 42 Tage (3 Wochen)
Wurfgröße 1 - 4, Jungtiere werden in Erdmulden sehend und mit Fell geboren
Brutdauer 3 Wochen, Feldhasen sind Nestflüchter
 
Frettchen (Mustela putorius furo)
Äußerst verspieltes und zahmes Haustier. Es benötigt viel Bewegungsfreiheit und Aufmerksamkeit.
Durch Züchtungen gibt es inzwischen bei Frettchen immer mehr unterschiedliche Färbungen und Zeichnungen.
 
Herkunft Das Frettchen stammt sehr wahrscheinlich vom europäischen Iltis, auch Waldiltis, ab
Verhalten schläft bis zu 20 Stunden am Tag, ist im Wachzustand sehr lebhaft. Das Frettchen braucht mehrere Mahlzeiten am Tag und ist Fleischfresser
Größe Fähe: 20 bis 40 cm lang, Rüde: 44 bis 56 cm lang, bei Geburt 5 - 10 cm
Gewicht Fähe: 600 g bis 1100 g, Rüde: 1200 g bis 1800 g, Geburtsgewicht 6 - 10 g
Geschlechtsreife 9 - 12 Monate
Tragzeit 6 - 8 Wochen
Wurfgröße 2 - 17
Nestlingszeit Nesthocker bis ca 3. Lebenswoche, Jungtiere kommen nackt und blind zur Welt
Lebenserwartung 9 Jahre
Gelbbrust-Ara (Ara ararauna)
Der Gelbbrustara ist freundlich, intelligent und hat ein gutes Nachahmungstalent. In Gefangenschaft kommt nur die paar- und gruppenweise Haltung in Frage, Gelbbrust-Aras ertragen die Einzelhaltung ohne Artgenossen nicht. Sie können auch gut mit anderen Großara-Arten gehalten werden.

 
Herkunft und Vorkommen Brasilien, vor allem westlich, sowie in Nordparaguay, Ost-Bolivien, Ost-Peru, Ost-Kolumbien, im Norden bis Panama, Süd-Venezuela, Trinidad, Guyana
Lebensraum tropische bis subtropische Wälder entlang der Flussläufe, offene Halbsavannen
Größe bis zu 90 cm
Gewicht 800 - 1000 Gramm
Gelege besteht aus bis zu vier Eiern, allerdings wird meist nur ein Junges aufgezogen.
Verhalten Leben in Schwärmen und nisten in Baumhöhlen, die oft nach oben geöffnet sind, was ein Risiko für die Brut in regenreichen Jahren bedeutet.
Brutdauer 25 Tage
Verhalten Außerhalb der Brutzeit leben die Gelbbrustaras in Familienverbänden oder kleineren Gruppen mit bis zu 20 Vögeln. Die Tiere übernachten gemeinsam auf Schlafbäumen, morgens gehen sie in klei
Lebenserwartung 80 Jahre
 
Goldhamster (Mesocircedus auratus)
Der Hamster ist eines der beliebtesten Haustiere. Er braucht viel Bewegung, kann aber nicht klettern. Da er nachtaktiv ist schläft er am Tag und möchte dann nicht gestört werden. Der Goldhamster ist ein Einzelgänger, Partner werden nur während der Paarungszeit nicht vertrieben. Der wilde Goldhamster baut sich unterirdische Höhlen und Gänge zum Schlafen und zur Vorratshaltung. Er gilt als bedrohte Tierart.
 
Herkunft Ursprünglich aus der Hochebene Alappo in Nord-Syrien, mäuseverwandt
Lebensraum Steppen des Ostbalkans und des Kaukasus, sowie Sibirien.
Verhalten Einzelgänger, nachtaktiv
Größe 17 - 18 cm, Schwanzlänge: 1.5 cm
Gewicht bis zu 130 Gramm
Lebenserwartung zwei bis vier Jahre
Geschlechtsreife ab 10 Wochen
Tragzeit 16 Tage
Wurfgröße 12 Jungen. Pro Jahr sind bis zu acht Würfe möglich
Grüner Leguan (Iguana iguana)
Ein grüner Leguan muss nicht immer grün sein, denn sein Aussehen ist je nach Umgebung in der Natur sehr unterschiedlich in Farbe und Zeichnung. In Gefangenschaft behält er seine Farbenpracht nur, wenn er artgerecht gehalten und ausgewogen ernährt wird.
 
Herkunft Zentralamerika
Lebensraum lebt fast ausschließlich auf Bäumen und schläft gruppenweise in Felshöhlen.
Verhalten tagaktiv, überwiegend Pflanzenfresser, Männchen haben ein ausgeprägtes Revier- und Kommunikationsverhalten und können durchaus agressiv reagieren.
Größe wird 1,80 m bis 2,00 m lang / Jungtiere 55 mm bis 70 mm
Gewicht bis 10 kg
Geschlechtsreife 2,5 Jahre
Gelege 15 - 25 Eier, Jungtiere häuten sich mehrmals direkt nach dem Schlüpfen
Temperatur Tags 30° C / Nachts 22 - 27° C, Leguane sind Kaltblütler und deshalb auf Wärme von außen angewiesen
Luftfeuchte 60 - 75 %
Beleuchtung 12 h - 14 h / (Tag- und Nachtwechsel) benötigt Sonnenlicht
Lebenserwartung 20 Jahre
 
Graupapagei (Psittacus erithacu)
Der Graupapagei ist mitunter wegen seiner Fähigkeit Wörter nachzusprechen bereits seit Altertum einer der am häufigsten als zahmes Tier gehaltenen Papageien. Als Haustier soll der Papagei nicht alleine gehalten werden.
 
Herkunft Afrika
Lebensraum Tropische Regenwälder, Mangoven, Feuchtsavannen
Verhalten Graupapageien sind soziale Schwarmvögel. Sie leben unzertrennlich paarweise in Gruppen. Der von Menschen aufgezogene Papagei ist oft von einer bestimmten Person geprägt
Größe ca 33 cm
Gewicht ca. 450 g
Gelege 2 - 4 Eier in Bruthöhlen
Brutdauer 4 Wochen
Nestlingszeit Nesthocker
Lebenserwartung 70 Jahre
Halsbandsittiche (Psittacula krameri)
Sehr lebhafte, laute und auffällig grünbunte Schwarmvögel, die auch in europäischen Stadtgebieten in kleinen Gruppen zusammenleben. In Gefangenschaft können sie unverträglich gegenüber anderen Vogelarten sein, brauchen aber dringend Artgenossen.
 
Herkunft und Verbreitung Die Nominatform findet man in Afrika, in Guinea, Senegal und Süd-Mauretanien.
Lebensraum standorttreue Sittiche, die lediglich zur Nahrungssuche auf Wanderschaft gehen.
Verhalten Fliegen schnell und können sehr gut klettern. Sie sammeln sich zu größeren Schwärmen mit mehr als 1000 Tieren auf Schlafbäumen.
Größe 40 cm
Gewicht 115-140 g
Brutdauer 23 Tage. Während der Brut und Jungenaufzucht sollten die Paare einzeln gehalten werden, da sie sehr aggressiv werden können
Gelege 3 - 5 Eier in Baumhöhlen
Lebenserwartung in Gefangenschaft 20 - 30 Jahre
 
Hauskatze (felis silvestri forma catus)
Hauskatzen gibt es in zahlreichen Arten und Varianten, sie zählen zu den beliebtesten Heimtieren. Katzen besitzen einen ausgeprägten Gleichgewichtssinn
 
Herkunft Ägypten
Abstammung Falbkatze (silvestris libya)
Lebensraum global
Größe bis 60 cm
Gewicht bis ca. 8 kg, Geburtsgewicht 60 - 140 g,
Verhalten Tag- und nachtaktiv, bei weiblichen Tieren ausgeprägtes Rudel- und Revierverhalten
Lebenserwartung 22 Jahre und älter / normal 14 - 17 Jahre
Geschlechtssreife Edelkatzen ca. 1 Jahr / Kurzhaarkatzen 3 - 4 Monate / normal 7 Monate
Tragezeit 52 bis 70 Tage/normal 62 - 64 Tage
Wurfgröße 1. Wurf 2-3, danach bis zu 7 Welpen, Jungkatzen werden blind und taub geboren
Säuge- und Nestzeit mind. 4 Wochen bis 3 Monate
Kanarienvogel (Serinus canaria forma domestica)
Der Kanarienvogel ist ein geselliger Schwarmvogel, gerne hält er sich zu zweit oder in Gruppen auf. Er ist wegen seines Gesangs und auch wegen der Zuchterfolge ein sehr beliebtes Haustier.
 
Herkunft Kanarische Inseln
Abstammung Kanarengirlitz
Größe ca. 14 cm
Gewicht ca. 25 - 30 g
Lebenserwartung 16 Jahre
Gelege 2 - 5 Eier
Brutdauer 14 Tage
Lebensraum Standvögel, sind aber auch nicht an einen bestimmten Lebensraum angepasst.
 
Kaninchen (oryctolagus cuniculus)
Hauskaninchen gibt es in den verschiedensten Farbarten und Züchtungen. Sie brauchen ausreichend Platz um sich zu bewegen und ein Versteck. Kaninchen brauchen die Gesellschaft ihrer Artgenossen und können deshalb nicht allein gehalten werden.
 
Herkunft und Verbreitung Abstammung vom europäischen Wildkaninchen, im 16. Jahrhundert wurden Kaninchen hier bereits in vielen Arten gezüchtet.
Lebensraum trockene Sand- und Lehm- oder Felsböden. Globale Vorkommen, lebt in Rudeln in gegrabenen Erdhöhlen
Verhalten Dämmerungsaktiv, soziales Verhalten ist stark an das Leben in größeren Gruppen ausgerichtet
Lebenserwartung 6 - 12 Jahre
Gewicht von Zwerg- 1 bis 2 kg bis Riesen- 12kg und mehr
Geschlechtsreife 3 Monate
Tragzeit 31 Tage
Wurfgröße 4 - 6, 1 - 4 mal im Jahr
Nestlinge werden nackt geboren, Augen öffnen sich nach 10 Tagen, Nesthocker
Meerschweinchen (Cavia apera porcellus)
Meerschweinchen brauchen die Gesellschaft ihrer Artgenossen, viel Platz um sich zu bewegen und die Möglichkeit, sich zurückzuziehen.
 
Herkunft und Verbreitung Südamerika
Lebensraum Flache Grasländer und Gebirgsregionen bis in in über 4000 Metern Seehöhe. Reviere sind gekennzeichnet von weitläufigen , offenen \"Trampelpfaden\"
Lebenserwartung 4 - 8 Jahre
Größe 20 - 75 cm
Gewicht 0,1 (w) bis 18 kg (m)
Geschlechtsreife 6 - 8 Wochen
Verhalten leben in Gruppen und Kolonnien, Tagaktiv, halten keinen Winterschlaf
Tragezeit 59- 72 Tage
Wurfgröße 2- 5 Jungtiere werden mit Fell und sehend geboren
 
Minischwein (Minipig)
Mini-Wollschwein
Minipigs sind kleinwüchsige Hausschweine.
Sie wurden für Tierversuche so klein gezüchtet, ihre Haltung und ihre Lebensweise unterscheidet sich jedoch kaum von anderen Schweinearten. Die Bezeichnung "Minipig" ist ein Überbegriff für etliche Arten aus unterschiedlichen Züchtungen, dazu gehören auch das asiatische Mini-Hängebauchschwein, der Bergsässer Knirps und das Münchner Trollschwein.
 
Herkunft und Vorkommen Abstammung von Hausschweinen, im gesamten europäischen Raum, Asien und Südostasien verbreitet
Größe schwankt je nach Tier und Rasse zwischen 25 und 65 cm
Gewicht ab 20 - 60 kg
Lebenserwartung Minipigs sind mit 3 Jahren erwachsen, sie werden ca. 15 Jahre alt
Geschlechtsreife Bereits mit 4 Monaten, Zucht jedoch nicht vor einem Jahr zulassen!
Tragzeit 110 - 115 Tage
Wurfgröße 4 - 8, Ferkel kommen blind zur Welt (Nestlinge) und benötigen viel Wärme
Mohrenkopfpapagei (Poicephalus senegalus)
Die Mohrenkopfpapageien zählen zu den weniger lauten Papageien, die sehr gesellig sind und recht lebhaft sein können. Zahme Mohrenköpfchen werden heutzutage gezüchtet, wobei es Unterschiede bei den Zuchtmethoden gibt. Auf keinen Fall sollen sie alleine gehalten werden.
 
Herkunft Senegal, Ghana, Guinea, Tschad, Kamerun
Lebensraum offene Waldgebiete und die Baumsavanne
Verhalten Er lebt außerhalb der Brutzeit in Paaren, allein oder in kleinen Gruppen von 10 bis 20 Vögeln
Größe 23 bis 24 cm
Geschlechtsreife gegen Ende des zweiten Lebensjahres
Gelege 3 - 4 Eier, nistet in sehr hohen Baumhöhlen
Brutdauer 25 Tage-28 Tage, Brutsaison von September bis November (natürlicher Brutrhythmus in der Natur)
Nestlingszeit 63 Tage, das Nest wird mit ca. 10 Wochen verlassen
Lebenserwartung 20 Jahre
 
Mongolische Rennmäuse (Meriones unguiculatus)
Die mongolische Rennmaus gehört zur artenreichen Gattung der Wühler und ist sehr aktiv und gesellig. Sie lebt im 4-stündigen Wach-und Ruhe-Rhythmus und bewohnt in kleineren Familienverbänden ein weit verzweigtes Gangsystem bis zu 1,5 m tief unter der Erde.
 
Herkunft ursprünglich Steppengebiet Zentralasiens. Tiere, die in Gefangenschaft leben stammen von Labortieren ab (USA)
Verhalten in der Natur leben sie in Kolonien und haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten.
Lebenserwartung drei Jahre, selten bis fünf Jahre
Größe 10-12 cm lang
Gewicht 80 - 120 (max. 140) g
Tragezeit bis zu 26 Tage und länger
Wurfgröße 1 - 12 (im Durchschnitt 4 - 5)
Nestlingszeit bis 4-5 Wochen. Die Jungen werden nackt und blind geboren, die Augen öffnen sich nach ca. 3 Wochen.
Geschlechtsreife ab 7 Wochen
Nymphensittich (Nymphicus hollandicus)
Nymphensittiche sind sehr soziale Wesen, die den Kontakt zu Artgenossen brauchen. Sie leben in der Freiheit meist friedlich im Schwarm und sollen nur zu mehreren in einem Gehege (Voliere) gehalten werden, das genug Bewegungsfreiheit bietet.
 
Herkunft und Vorkommen Australien, Tasmanien, Verwandtschaft mit Rabenkakadu und dem Helmkakadu
Lebensraum ziehen die Nähe von Gewässern vor, Nomadenvögel
Verhalten Starkes Schwarmverhalten ohne Hierarchie, sehr kontaktfreudig untereinander, es bilden sich oft lebenslange Paare,
Größe etwa 30 - 34 cm
Gewicht 80 - 100 Gramm
Geschlechtsreife 4 - 6 Monate
Lebenserwartung 18-22 Jahre
Gelege 2x /Jahr, 4 - 7 Eier, nistet in Baumhöhlen
Brutdauer 19 - 21 Tage, Männchen und Weibchen Brüten im Tag- und Nachtwechsel
 
Persische Rennmäuse (lat. meriones-persicus)
Die persische Rennmaus gehört zur Gattung der Wühler. Es gibt sie nur in der Farbe Agouti (beige) mit einem deutlich abgrenzenden weißen Bauch, auffallend großen Augen und einer dunklen und buschigen Quaste am Schwanzende
 
Herkunft Östliche Türkei über Irak, Iran, Turkmenistan und Afghanistan bis Pakistan.
Lebensraum felsige Höhlen (Klettertiere) in geräumigen Gängen
Verhalten nacht-und dämmerungsaktiv, leben friedlich in größeren Familiengruppen, graben nach Futter
Größe ca. 32 - 38 cm lang, ca. 18 cm davon Schwanzlänge)
Gewicht 120-180 g
Geschlechtsreife ca. ab 3 Monaten bis einem Jahr
Tragzeit 28 Tage, in der Regel zwischen April und Oktober
Wurfgröße 2 - 10
Lebenserwartung 6 - 8 Jahre
Pietrain - Schwein
Die Pietrain wurden und werden vorwiegend zur Zucht und Veredelung in fast jedem europäischen Land verwendet. In Belgien machen sie ein Drittel des Gesamtbestandes aus und sind z. Zt. die zweitstärkste Schweinerasse in Europa. Pietrain-Schweine sind fruchtbar, jedoch überaus streßanfällig.
Wie alle Schweine sind sie intelligent und haben ein sehr gutes Sozialverhalten.
 
Herkunft und Verbreitung europäische und außereuropäische Länder, in der BRD vorwiegend im Norden
Verhalten Sie leben gerne in familiären Gruppen, wobei auch kastrierte Eber (Börge) sehr gut zusammenleben. Schweine sind untereinander sehr verschmust und zuneigungsbedürftig.
Größe Sau 76 cm, Eber 80 cm
Gewicht Sau 240 kg, Eber 280 kg
Lebenserwartung ca. 20 Jahre oder älter
Tragezeit ca. 112-114 Tage (3 Monate, 3 Wochen, 3 Tage)
Wurfgröße 10 Ferkel und mehr pro Wurf
 
Quastenschwanzrennmäuse, auch Buschschwanzrennmäuse (Sekeetamys calurus)
Der Körperbau der Buschschwanz- rennmäuse wirkt etwas zierlicher als der ihrer Verwandten, den mongolischen Rennmäusen,ihr Schwanz ist um einiges länger als der Körper, buschig behaart und endet häufig mit einer weißen Spitze
 
Herkunft und Vorkommen Östliches Ägypten, Palästina/Israel, Jordanien, Saudi Arabien
Lebensraum leben fast ausschließlich in kargem, felsigen Wüstengebieten mit heißem trockenen Klima. Das Revier eines Männchens misst bis zu 234 m²
Verhalten die sozialen und friedlichen Tiere leben sehr gesellig in Familiengruppen und sind nacht-und dämmerungsaktiv
Größe 12cm + 15cm Schwanz
Gewicht Ca. 60-80 g
Geschlechtsreife Ca. 2 – 2 ½ Monate
Tragzeit Ca. 3 Wochen
Wurfgröße 4-6 Junge
Lebenserwartung Ca. 5 Jahre
Rosella (Platycercus eximius ceciliae) auch Plattschweifsittich
In der Nähe der Siedlung Rose Hill in Australien wurden im 18. Jahrhundert die ersten Rosellasittiche von Einwanderern beobachtet und Rose-hillers genannt (=Rosella)
 
Herkunft Südliches Australien
Lebensraum offene Savannen mit Bäumen, offene Wälder, Felder, Parks. Hält sich viel in Bodennähe auf
Lebenserwartung 20 Jahre und mehr
Verhalten Die scheuen Sittiche leben im Sommer paarweise oder in kleinen Gruppen, im Winter in größeren Schwärmen.
Geschlechtsreife Ab einem Jahr bis 2 Jahre
Gelege 5 (4-9) Eier
Brutzeit Brutdauer ca. 20 Tage in Baumlöchern oder Ästen von toten Bäumen, vorwiegend Eukalyptus
Nestlingszeit 5 Wochen
Gewicht 90 g bis ca. 120 g
Größe ca. 33 cm
 
Rotfuchs (Vulpes vulpes)
Füchse sind in der Lage, sich den verschiedenen Lebensverhältnissen anzupassen, die vom Menschen beeinflusst sind. Deshalb findet man sie auch manchmal in stadtnahen Bereichen. Der Rotfuchs gehört zu der Gattung der Wildhunde. Füchse wurden und werden immer noch sehr zahlreich zum Vergnügen gejagt, wobei die Jagd oft unwaidmännisch und grausam durchgeführt wird. Die schonungslose Dezimierung der Füchse hat als Mittel gegen Tollwut und den sog. Fuchsbandwurm keinen Erfolg gebracht. Auf den Verlust des getöteten Nachwuchses reagieren Füchse mit der fast doppelten Wurfgröße, die Lebensweise der Tiere und das natürliche Gleichgewicht wird gestört. Dagegen haben sich Impfköder gegen Tollwut und Echinokokkose inzwischen sehr gut bewährt.

 
Herkunft und Verbreitung Ursprünglicher Lebensraum sind einsame, dichte Wälder in ganz Mitteleuropa, in unbejagten Gebieten ortstreu
Größe und Gewicht bis 130 cm inkl. Schwanz und 6 - 10 kg schwer
Verhalten Dämmerungs-und nachtaktiv, ernährt sich von Mäusen und geschwächten Kleintieren, bei stabilen Verhältnissen leben sie monogam in Familienverbänden
Geschlechtsreife mit ca. 10 bis 12 Monaten, Paarungszeit ist im Februar
Wurfgröße bei normaler Sterberate maximal 3 - 5 pro Jahr
Nestzeit Jungtiere werden blind geboren und öffnen nach 14 Tagen die Augen. Säugezeit 8-12 Wochen, selbständig nach 4 Monaten
Rotwangenschildkröte (Trachemys Scripta elegans)
Gelbwangen-Schmuckschildkröte
Diese Schmuckschildkröte braucht viel Schwimmraum (mind 400 - 500 Liter) und einen Landteil. Männchen müssen getrennt gehalten werden. Nur freilebende Tiere sind so gesellig, dass man sie in Gruppen beim Sonnenbaden sehen kann.
 
Herkunft und Vorkommen USA / Florida / Mexiko
Lebensraum Land-Wasser-Schildkröte, wobei der Landaufenthalt zum Sonnen dient
Lebenserwartung 60 Jahre
Verhalten Revierverhalten bei Männchen, gefräßig
Größe W Länge ca. 28 - 35 cm, M Länge ca. 20 cm
Fortpflanzung Paarungszeit bei hohen Temperaturen im Frühjahr
Gelege Weibchen legt bis 22 Eier in eine Grube ab, Jungtiere wachsen sehr schnell
Temperatur Wasser: 20 - 26°C, Luft 2 - 3 °C über WT / Temperatur Winterruhe: 4 - 8 °C, Sommer 32 C°- 34 C°
 
Shaw Rennmäuse (Meriones shawi)
Shaw - Rennmäuse unterscheiden sich in ihrem Aussehen je nach Herkunftsgebiet. Die geselligen Wühler mögen gerne sandige Umgebung. Sie sind am Besten zu Mehreren oder paarweise zu halten.
 
Herkunft Ägypten, Lybien, Tunesien, Marokko, Algerien
Lebensraum tiefe Höhlensysteme in Distelfeldern, steinige Hänge und Dünen
Verhalten Shaw Rennmäuse sind dämmerungs- und nachtaktiv, sie leben in kleinen Familienverbänden
Größe 14 cm bis 16 cm, Schwanzlänge: 12 bis 14 cm
Gewicht 150 g
Geschlechtsreife ab 26 Tage
Tragzeit 18 - 24 Tage
Wurfgröße 5 - 8 Junge
Lebenserwartung 4 - 5 Jahre
Stachelmäuse (Acomys dimidiatus)
Foto Thomas Brodmann
Ihren Namen verdanken die Stachelmäuse den harten abgeplatteten Haaren auf dem Rücken. Auffallend ist auch der starke Pflegetrieb der Stachelmäuse. Weibchen übernehmen gerne die Pflege der Brut anderer Mäuseweibchen
 
Herkunft und Vorkommen Europa, Afrika und Asien
Lebensraum Die Stachelmaus baut weder Gänge noch ausgeprägte Nester, sie bevorzugt trockene offene Gebiete
Verhalten Dämmerungs- und nachtaktiv, lebt in Rudeln, fremde Tiere werden vertrieben oder getötet
Größe 10-13 cm (Schwanzlänge ca. 9-12 cm)
Gewicht 30-35 g
Geschlechtsreife mit ca. 2-3 Monaten
Tragzeit ca. 35 Tage
Säugezeit ca. 6 Tage
Wurfgröße 1 - 5, Jungtiere kommen voll entwickelt zur Welt
Lebenserwartung ca. 4 Jahre
 
Streifenhörnchen (Scuridae), amerikanisch "chipmunk"
Das Streifenhörnchen ist ein munterer Einzelgänger. Es lebt nur während der Paarungszeit mit einem Partner. In Nordamerika sind freilebende Streifenhörnchen oft zahm und fressen aus der Hand

 
Herkunft und Vorkommen über ganz Nordamerika vom Polarkreis bis Zentral-Mexiko, außerdem Europa, verbreitet
Lebensraum Laubwälder Neuenglands, subarktische Nadelwälder Kanadas und Taiga
Verhalten tagaktiv,, konstruieren ausgedehnte bis 3,5 m lange Tunnelsysteme, die versteckte Eingänge haben, im Norden lebende Tiere halten Winterschlaf, Revierverhalten (Einzelgänger)
Gewicht je nach Art 30 - 120 g
Größe Kopfrumpflänge von 5 bis 15 cm und Schwanzlänge von 7 bis 12 cm.
Geschlechtsreife 8 - 9 Wochen
Lebenserwartung 4 - 7 Jahre
Brutgöße 3 - 6 Jungen / 2x pro Jahr
Brutdauer 7 Wochen
Teddyhamster ((mesocricetus auratus)
Der Teddyhamster ist verwandt mir dem Goldhamster, auch ihn gibt es in unterschiedlichen Farben und Zeichnungen. Er ist jedoch wesentlich empfindlicher als andere Hamster und fällt vor allem durch sein flauschiges langhaariges Fell auf , das besondere Pflege braucht.
 
Herkunft Zuchtform des Goldhamsters (ursprünglich aus Nordsyrien)
Größe 12 - 18 cm, Schwanzlänge 1 cm
Verhalten Einzelgänger, nachtaktiv, Partner werden nur während der Paarungszeit nicht vertrieben
Geschlechtsreife 8 - 9 Wochen
Tragezeit 16 - 21 Tage
Wurfgröße 6 - 12 Junge, bis 8 Würfe im Jahr
Lebenserwartung 2 - 4 Jahre
 
Wellensittich (Melopsittacus undulatus)
Die fröhlichen Schwarmvögel ziehen nach Regenfällen umher und halten sich zur Futtersuche tagsüber am Boden auf. Nachts und zum Schutz vor Hitze ziehen sie sich in Baumkronen zurück. Als Haustier sollen sie niemals allein, sondern mindestens paarweise gehalten werden.
 
Herkunft und Verbreitung australisches Grasland, ursprüngiches Aussehen: grün mit gelbem Gesicht und schwarzer Zeichnung
Lebensweise sehr geselliger Schwarmvogel, Nomaden
Lebenserwartung bis 18 Jahre
Größe bis 18 cm
Gewicht ca 35 g
Gelege 4 - 7 Eier
Brutdauer 18 Tage, in Baumhöhle, nur das Weibchen brütet
Nestingszeit 5 Wochen
Zebrafink (Taeniopygia guttata)
Die munteren und geselligen Zebrafinken sind beliebte Ziervögel. Sie gehören zu der Famile der Prachtfinken. Sie sollen immer zu mehreren und paarweise gehalten werden.
 
Herkunft und Verbreitung Australien (auch Küstenregionen), kleine Sundainseln, Tasmanien, Ursprungsfarbe: Grau
Lebensweise Außerhalb der Brutzeiten in Schwärmen lebend, bewohnen tockene Regionen mit Wasserstellen und brüten in kugelförmigen Nestern
Größe ca 11 cm
Gewicht 12 g
Lebenserwartung 10 Jahre
Gelege 4 - 6 Eier
Brutdauer 11 Tage
Nestlingszeit 21 Tage
Geschlechtsreife ab 3. Monat
 
Zwerghamster, auch Dsungarische Zwerghamster (Phodopus sungorus)
Foto Thomas Brodmann
Zwerghamster sind Einsiedler und können nicht paarweise oder in Rudeln gehalten werden. Sie verstecken sich gern und mögen eine volle Vorratskammer
 
Herkunft und Verbreitung Trockene Steppengebiete wie Sibirien, Kasachstan, Mongolei und Mandschurei.
Lebenraum Im Norden freilebende Tiere wechseln zum Winter ihre Fellfarbe auf weiß, da sie keinen Winterschlaf halten und sie sich so farblich besser ihrer Umgebung anpassen
Verhalten Nachtaktiv - und dämmerungsaktiv, Revierverhalten (Einzelgänger außerhalb der Paarungszeit)
Gewicht 40 - 55 g
Größe 10 - 11 cm
Lebenserwartung 2 - 3 Jahre
Geschlechtsreife ca 6 - 8 Wochen
Tragezeit 16 - 19 Tage
Wurfgröße 3 - 5 Jungen
 
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